Ich hatte online Tickets gebucht, sogar inklusive einer Fahrt mit der kleinen Parkbahn. Dörte liebt ja solche Pseudo-Züge. Blöd war nur, dass wir uns trotzdem in die normale Schlange für die Tickets anstellen mussten, weil wir kein Ticket für den Zubringerbus hatten und der Busfahrer kein Bargeld annahm.
Die Rundfahrt gab uns einen ersten Überblick und wir konnten dann zunächst die Tiere ansehen, die Dörte am niedlichsten fand. Das waren natürlich die Zwergflusspferde, die man durch eine Glasscheibe auch unter Wasser beobachten konnte. Wie Balletttänzerinnen bewegten sie sich auf dem Grund des simulierten Flussbettes - elegant und leicht. Wer's nicht glaubt, gucke sich das kurze Video an.
Die seltenen Baumkängurus fand Dörte auch niedlich. Solche Tiere hatte ich bisher noch nirgendwo gesehen. Aus der ehemaligen Elefantenshow "Elephants at work" hat man jetzt politisch korrekt eine Elefantenpräsentation gemacht. Daran nehmen die Tiere "freiwillig" teil - na klar, es gibt dort was zu fressen. Ein bisschen übertrieben finde ich das schon.
Nicht alle Tiere hatten so schöne große Gehege, wie man sich das wünscht. Die afrikanischen Pinguine wurden z. B. in einem relativ kleinen Terrarium hinter einer fast blinden Glasscheibe gehalten.
Andere Tierarten konnten wir dagegen wegen der Größe des Geheges gar nicht entdecken. Die Gibbon-Insel ist z. B. so dicht bewaldet, dass sich die Tiere gut verstecken können.
Gut gelungen fanden wir das Reptilienhaus. Wir haben fasziniert zugesehen, wie eine große Python an einem Felsen nach oben kletterte. Mühelos konnte sie nur mit Muskelkraft den Kopf 2 Meter in die Höhe strecken und dort an einer Felskante neu ansetzen.
Dörte probiert die ungewöhnliche Perspektive aus |
Zurück im Hotel nahm Dörte den Kampf mit der englischen Art Betten zu machen auf. Wir haben hier leider kunstlederbezogene Matratzen und das ist total unangenehm beim Schlafen. Deshalb haben wir die Wolldecke unter das Bettlaken gelegt und uns mit dem zweiten Bettlaken zugedeckt. Heute früh haben wir einen Zettel hingelegt, dass sie das bitte so lassen sollen - hat nichts genutzt. Wahrscheinlich halten die uns für dumme Touristen, die nicht wissen, wie man Betten macht ...
Nach dem Bloggen werden wir uns auf das Projekt Äquatorüberquerung vorbereiten: Ein 3-Tagesausflug auf die indonesischen Inseln des Riau-Archipels. Das ist das erste Mal, dass wir noch nicht wissen, wo wir morgen schlafen werden. Die Pläne der lokalen Fähren sind nämlich im Internet nicht zu finden. Entweder schaffen wir es bis zu einer der Inseln Singkep oder Lingga (gut) oder wir müssen einen Zwischenstop auf einer der Inseln Bintan oder Batam einlegen (nicht so gut). Wir sind gespannt!
Anmerkungen von Dörte:
Ich wollte von unserem Frühstück beim Inder erzählen: Jan nimmt immer so komische Dumplings und ich ein Omelett mit scharfen Kartoffeln. Wir hätten aber auch ein „Maggie Goreng“ nehmen können.
Lustig fand ich auch den Tee to go in der Plastiktüte. (Der ist mit Milch und viiiiel Zucker)
Maggie Goreng hat sogar ein offizielles Rezept von den Schweizern: https://www.maggi.com.my/recipe/107/maggi-goreng-mamak
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